Veranstaltungskalender

Hier sehen Sie alle Veranstaltungen des Semesters 2/2018 in chronologischer Reihenfolge:
 
 

 

SEMESTERERÖFFNUNG / MUSIK

Wie kann man tanzende Schneeflocken in Töne verwandeln?
Claude Debussy – Meister des musikalischen Impressionismus
 

Wie klingen Lichtreflexe auf dem Wasser? Welche Klangvisionen ruft eine im Meer versunkene Kathedrale hervor?

Der Komponist Claude Debussy (1862 – 1918) verwandelte Naturstimmungen, Märchen, exo- tische Motive oder Reiseeindrücke in klingende Bilder. Er war nicht nur einer der großen Neuerer der Musikgeschichte, sondern verkörperte auch einige Aspekte dessen, was wir als „typisch fran- zösisch“ empfinden: Sinnlichkeit, Raffinesse und eine Kunst ohne weltanschaulichen Ballast. In diesem Vortrag mit zahlreichen Hörbeispielen lernen wir den Musiker und Menschen Claude Debussy in seinem 100. Todesjahr näher kennen.

Referent: Friedemann Schäfer
Zeit: Mittwoch, 12. September , 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Friedemann Schäfer
 

 

LITERATUR

Bertolt Brechts „Leben des Galilei“
Über die Verantwortung des Wissenschaftlers
 
Bertolt Brecht schrieb 1938/39 im dänischen Exil das Drama „Leben des Galilei“.
Angelehnt an die historischen Begebenheiten stellte er den Astronomen Galileo Galilei als lei- denschaftlichen Forscher dar, der um jeden Preis die wissenschaftliche Wahrheit erkennen und den Menschen zugänglich machen wollte – ungeach- tet aller Widerstände von Seiten der Kirche, die ihre Rolle in der Welt in Gefahr sah.

Nach dem Abwurf der Atombomben 1945 verän- derte sich die Sichtweise Brechts und er schrieb anlässlich der amerikanischen Aufführung in Kalifornien eine neue Fassung des Werkes. Diese beiden Fassungen, die die Verantwortung des Wissenschaftlers sehr unterschiedlich beurteilen, sind Gegenstand des Vortrags.

Referentin: Gudrun Reiß, OStRin i.R.
Zeit: Donnerstag, 13. September, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

MUSIK

Die Präsenz der Töne
John Cage als Komponist von Möglichkeiten

 

Denken Sie manchmal „kenn ich!“, wenn Sie Musik hören oder aufführen? Dann erachten Sie vielleicht ein musikalisches Werk als vorherbe- stimmt und getreu wiederholbar. Fast so, als sei darin die Komponistin, der Komponist, anwesend. John Cage (USA; 1912 – 1992) hingegen lagen die Unvorhersehbarkeit musikalischer Resultate - Sie erinnern sich an Ihre Klavierstunde…? - und die Unbestimmbarkeit des Erklingenden am Herzen. Beides bemühte er sich methodisch zu garantie- ren. Nicht auf das „Machen“ von Werken, sondern auf das Annehmen von Klangereignissen kam es dem Komponisten und Künstler an. Wie gelangte Cage zu dieser Haltung und wie hat er sie gelebt? Beispiele der Kompositionen von John Cage wer- den zu hören sein.

Referent: Joachim Faber, Leiter der Evang. Erwach- senenbildung Karlsruhe
Zeit: Mittwoch, 19. September , 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

Studienreise zum längsten - 639 Jahre! - Musikstück der Welt von John Cage in Halber- stadt vom 30.9.2018 bis 2.10.2018 – achten Sie auf die ausliegenden Prospekte mit Anmeldemöglichkeit.

 

KUNST

Die Welt in weiblicher Gestalt
Gustav Klimt (1862-1918)

 

Gustav Klimt ist in den letzten Jahren sowohl von der Kunstgeschichte als auch von der Öffentlich- keit neu entdeckt worden. In seinem ornamen- talen Stil vereinigte der österreichische Maler eine meisterhafte Beherrschung des menschli- chen Körpers mit einem zuvor nicht gekannten, beinahe orientalischen Reichtum an dekorativen Mustern („Der Kuss“ oder „Dame mit Fächer“). Hundert Jahre nach seinem Tod erinnert der Kunsthistoriker Thomas Angelou an Leben und Werk von Gustav Klimt.

Referent: Thomas Angelou, M.A., Kunst- und Event- agentur BEL ETAGE, Karlsruhe
Zeit: Donnerstag, 20. September, 10.00 bis 11.30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

POLITIK

Die gegenwärtige politische Situation in den Vereinigten Staaten von Amerika

Die Wahl Donald Trumps zum US-amerikanischen Präsidenten sorgte nicht nur in den USA, sondern weltweit zum Teil für Fassungslosigkeit und Entsetzen. Trumps Wahl war in vielerlei Hinsicht ein signifikanter Bruch mit dem Status Quo, andererseits aber eine symptomatische Reflektion der Faktoren, welche die gegenwärtige amerikanische
Politik und Kultur prägen.
Der Vortrag geht diesen Faktoren auf den Grund, um zu beleuchten, wie der politische Außenseiter Trump einen so historischen Sieg erringen konnte und wie dieser im Kontext der gegenwärtigen politischen Lage in den USA zu bewerten ist.

Nik Mariani leitet am Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg unter anderem das Projekt US Topics, in dessen Rahmen sich Schulklassen mit US-amerikanischen Themen detailliert aus- einandersetzen.

Referent: Nik Mariani, DAI Heidelberg
Zeit: Mittwoch, 26. September, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5
 

              

EXKURSION

Unsere U-Strab
Euro-Grab oder Gewinn ?

 

„Unten gut voran“ – so lautet die Werbung für unsere Kombi-Lösung. Oben: Dauerbaustellen, Lärm, Verkehrschaos – seit Jahren! Der Bau der kürzesten U-Bahn-Strecke Deutschlands kostet die Karlsruher Nerven und viel Geld…

Zur sachlichen Information über den aktuellen Baufortschritt treffen wir uns um 10 Uhr im „K- Punkt“ am Ettlinger Tor zu einem ein-stündigen Vortrag und der multimedialen Ausstellung. Die anschließende Baustellenführung durch KVV- Mitarbeiter (ca. 2 Std., eventuell mit Untergrund- besichtigung) ist auf 30 Teilnehmer begrenzt, die gut zu Fuß sein müssen! Helme, Warnwesten und Sicherheitsschuhe werden ausgegeben. Einen evtl. anschließenden Mittagsimbiss kann man auf ei- gene Faust im Bistro oder in der nahen Innenstadt einnehmen.

 

Zeit: Donnerstag, 27. September 2018, 10:00 – ca. 13:00 Uhr
Treffpunkt:“ K-Punkt“ , Ettlinger-Tor-Platz 4
Teilnehmerzahl : 30 Pers.
Anmeldung : bis 20. September 2018
Kosten: 10 Euro
Begleitung: Dr. Matthias Zedelius
Neu: Exkursionshandy-Nummer: 0162 8703 978 (kein AB)

 

 

GESCHICHTE

Ein Amerikaner in Marseille oder die Geschichte einer nahezu unbekannten Fluchthilfe in den Zeiten des Nationalsozialismus

Im August 1940 steigt ein Amerikaner die Treppe des Bahnhofs St-Charles in Marseille herunter. In seiner Tasche eine Liste mit Namen. Er war im Auftrag eines Hilfskomitees unterwegs. Sein Name war Varian Fry. Wer war er, wie kam er zu diesem gefährlichen Auftrag und was hat er in 13 Monaten in Frankreich erreicht? Nachdem er u.a. Marc Chagall und Heinrich Mann zur Flucht verholfen hatte, musste er sich 13 Jahre später vor dem McCarthy-Ausschuss wegen uname- rikanischer Umtriebe verteidigen. Dennoch: im Jahr 2000, 33 Jahre nach seinem Tod, wurde ihm posthum in Yad Vashem der Titel `Gerechter unter den Völkern´ verliehen.

Flucht, Emigration und Asyl sind Themen, so alt wie die Menschheit selbst, und Populisten machen Politik damit. Es ist gut, sich zu informieren.

Referent: Michael Giese, Referent Freiwilligendienste
Zeit: Donnerstag, 4. Oktober, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

MEDIZIN

Der Eid des Hippokrates heute: Verpflichtung oder Farce?

Das antike Arztgelöbnis wird dem Griechen Hip- pokrates von Kos (460-370 v. Chr.) zugeschrieben. Überliefert wurde eine Sammlung medizinischer Texte. Seit der Renaissance gilt der Eid bis ins 20. Jh. als Schlüsseldokument ärztlicher Ethik. 1948 entwickelte sich daraus die Genfer Deklaration mit mehrfachen Revisionen. Dazu kam 1964 die Deklaration von Helsinki über Grundsätze bei me- dizinischer Forschung an Menschen. Heute sind Ethikkommissionen gesetzlicher Standard bei der Zulassung von klinischen Studien sowie an fast allen Krankenhäusern etabliert.

Was ist geblieben vom Eid des Hippokrates, der bereits z.B. die Schweigepflicht und das Verbot von Schwangerschaftsabbruch und aktiver Sterbehilfe beinhaltete? Was hat sich geändert, wurde ergänzt – zuletzt 2017? Wird der Eid noch abgelegt? Nur pro forma? Oder bedeutet er Ver- bindlichkeit, gar Rechtswirksamkeit? Diese Fragen möchte der Referent beleuchten.

 

Referent: Dr. Matthias Zedelius, ehem. OA der
Frauenklinik am Diakonissenkrankenhaus KA
Zeit: Mittwoch, 10. Oktober , 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

GESELLSCHAFT

Forever young“
Wie gewonnenes Lebensalter auch gelingendes Lebensalter wird
 

Sie leben immer länger und werden immer älter. Die Alten und Hochaltrigen, du und ich. Wir haben in den letzten 50 Jahren eine ganze Generation dazugewonnen und wir sind viele, die gemeinsam alt werden... Wie geht es uns damit? Macht es Lust und Laune oder macht es uns angst und bange? Kann es gelingen, das hohe Lebensalter angenehm und selbstwirksam trotz Einschränkungen zu gestalten? Die Antworten kennen wir nur ansatzweise. Brauchen wir passende Angebote oder haben wir den Mut, dafür selbst zu sorgen? Wie mutig sind Sie und wir? Welche Ideen und Projekte sind schon in der Welt?

Referentin: Annegret Trübenbach-Klie, Bildungsreferentin der EEB-Baden, Bereich Seniorenbildung
Zeit: Donnerstag, 11. Oktober, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

THEOLOGIE

Als Fragment leben“ Erinnerung an den Theologen Henning Luther (1947-1991)

Henning Luther zählt zu den vergessenen und zugleich faszinierendsten Theologen des späten 20. Jahrhunderts. Zur seiner Faszination trägt bei, wie deutlich bei ihm Leben und Werk ineinander- greifen. Denn seine Biographie, sein früher Tod und seine oft bruchstückhaften theologischen

Hinterlassenschaften bilden den Kern seines theologischen Denkens ab: das Fragment.

Dass Bildung niemals abschließbar ist. Dass Iden- tität kein Sein, sondern ein dauerhaftes Werden beschreibt. Dass biographische Geschichte eine Geschichte der „Fragmente aus Zukunft“ und „der Ruinen der Vergangenheit“ ist. Das waren für Henning Luther Grundüberzeugungen und Startpunkte einer behutsamen, menschlichen Theologie.

Wir begeben uns auf Spurensuche in einem be- eindruckenden Leben und Denken.

 

Referentin: Dr. Anne Helene Kratzert, Pfarrerin in
Karlsruhe Palmbach-Stupferich
Zeit: Mittwoch, 17. Oktober, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

TECHNIK

Technikfolgenabschätzung – Beitrag zur Gestaltung der Zukunft statt Prophezeiung

Viele wünschen sich Vorhersagen, wie die Welt von morgen angesichts des technischen Fort- schritts aussehen wird. Es gibt auch viele, die darauf Antworten geben. Die Technikfolgenab- schätzung hingegen pocht darauf, dass Vorher- sagen dieser Art Unsinn sind. Denn die Zukunft hängt davon ab, wie wir heute entscheiden. Sie legt Wert darauf, uns heute zu beraten, unsere Gestaltungsmöglichkeiten ernst zu nehmen, statt uns einfach an vermeintlich sowieso kommende Zukunftserwartungen anzupassen. Es geht also um aktives Gestalten statt passives Anpassen. Dies wird im Vortrag an den Beispielen Roboter in der Pflege und Digitalisierung der Arbeit verdeutlicht.

 

Referent: Prof. Dr. Armin Grunwald, Technikphilosoph und Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT
Zeit: Donnerstag, 18. Oktober, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

THEOLOGIE

Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden

Es gibt, angefangen von Jesu Wort „Gott oder Mammon“ über Luthers Reformation gegen die Käuflichkeit des Heils und konkret gegen Kaufmanns- und Wucherkapital, weiter über Marx‘ Kritik am Kapitalismus als Religion („Fetischis- mus“) bis hin zu Papst Franziskus‘ klarer Aussage „Diese Wirtschaft tötet“ einen großen Zusammenhang. Er betrifft nicht nur die Wirtschaft seit dem Eindringen des Geldes ins tägliche Leben im 8. vorchristlichen Jahrhundert, sondern die ganze Zivilisation, die seither zunehmend unter die Herrschaft des Geldes geraten ist. Alle Religionen haben in ihren prophetischen Ausdrucksformen zu dieser Entwicklung eine kritische Position ein- genommen. Allerdings mindestens ebenso große Teile ihrer Glieder haben sich angepasst.

Welche Rolle könnten Religionsgemeinschaften auf dem Weg zu einer notwendigen neuen Kultur des Lebens spielen?

 
Referent: Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Theologe und Sozialethiker, Mitbegründer von „Kairos Europa“
Zeit: Mittwoch, 24. Oktober, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

EXKURSION

Linien und Licht!
Exkursion ins Atelier von Elke Wree

 

Die Karlsruher Künstlerin Elke Wree, Trägerin des Hanna-Nagel-Preises, nimmt Eindrücke der Natur und die Erfahrung von Landschaftsräumen mit einer besonderen Sensibilität auf. Aus dem sub- jektiven Empfinden der spezifischen Atmosphäre eines Ortes, seinen Farbklängen und Lichterschei- nungen, bringt sie in ihren Bildern spannungsreich und differenziert das innere Erleben von Natur zum Ausdruck.

Elke Wree öffnet ihr Atelier für einen Besuch der jungen alten, bei dem sie ihr Schaffen und ihre Werke vorstellt und wir mit ihr ins Gespräch kommen.

Ort: Atelier, Körnerstr. 30, 76135 Karlsruhe (Ecke Körnerstr./Kriegsstr.), Haltestelle Weinbrennerplatz oder Hübschstr.
Zeit: Donnerstag, 25. Oktober 2018,
10.00 bis ca. 11.30 Uhr
Teilnehmerzahl: 15 Personen
Kosten: 6 Euro
Begleitung: Dr. Elisabeth Nüchtern und Pia Leitgieb
Neu: Exkursionshandy-Nummer: 0162 8703 978 (kein AB)

 

 

THEOLOGIE/GESELLSCHAFT

Nicht(s) vergessen
Gut vorbereitet für die letzte Reise

Vorsorgefragen betreffen alle Menschen. Aber viele gehen nicht gerne dran. Die Evangelische Landeskirche in Baden hat eine Broschüre und ei- nen Sammelordner herausgegeben, der es einem leichter macht, diese Dinge für sich und mit engen Angehörigen anzusprechen und zu klären. Auf www.nichtsvergessen.de bekommen Sie einen ersten Eindruck von dem Projekt, das mittlerweile bundesweit eine beachtliche Resonanz findet. Pfarrer Dr. Torsten Sternberg berichtet über die Erfahrungen und bietet zugleich Anregungen für die eigene Vorsorgegestaltung. Und auch der Aus- tausch untereinander soll Raum bekommen.

 

Referent: Pfarrer Dr. Torsten Sternberg , Leiter der Servicestelle Fundraising, Engagementförderung und Beziehungspflege im Evangelischen Oberkirchenrat.
Zeit: Mittwoch, 31. Oktober, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

MEDIZIN

Das 3. Geschlecht“
Formen sexueller Orientierung

Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor einem Jahr wird verstärkt über das sogenannte „3. Geschlecht“ diskutiert. Damit kamen auch andere Formen der Sexualität in den Blick der Öffentlichkeit. Dr. Knut Hoffmann versucht in seinem Vortrag, die Vielfalt der Formen sexueller Orientierung verständlicher zu machen und die entstandene Verwirrung zu lichten.

 

Referent: Dr. med. Knut Hoffmann, Frauenarzt, Sexualmediziner und Psychiater, Karlsruhe
Zeit: Mittwoch, 7. November, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

MUSIK

Mozarts Requiem und der 1. Weltkrieg – eine ungewöhnliche Konstellation

Mozarts unvollendetes Requiem steht bis heu- te im Ruf eines geheimnisumwitterten Werkes. Rund um die Entstehungsgeschichte ranken sich zahlreiche Legenden. Die Durlacher Kantorei wird dieses Werk am letzten Sonntag des Kirchenjahres aufführen. Dies ist gleichzeitig der letzte Tag der Ausstellung „Verbündete im Himmel“ in der Stadtkirche Durlach. Die Ausstellung zeigt religiöse Motive in Bildwerken des Ersten Weltkriegs, der vor 100 Jahren endete.

Der Komponist Stephan Adam stellt dem Mozart- Requiem ein eigenes Oratorium gegenüber: „The Christmas Truce 1914“. Es erzählt vom „Weihnachts-Waffenstillstand“ 1914 an der Westfront, als verfeindete Soldaten gemeinsam Weihnachten feierten, Lieder sangen und Fußball spielten.

Der Vortrag gibt Einblicke in beide Kompositionen und lässt die Musik durch Hörbeispiele erklingen.

 

Referent: Johannes Blomenkamp, Bezirkskantor und Leiter der Durlacher Kantorei
Zeit: Donnerstag, 8. November, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

POLITIK

Karlsruhe als ‚Residenz des Rechts’
Das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof als Garanten eines funktionierenden Rechtsstaats

 

„Ich gehe bis nach Karlsruhe!“
Das hört man oft von Menschen, die bereit sind, um ihr gutes Recht zu kämpfen oder jedenfalls für das, was sie dafür halten. Karlsruhe als Sitz des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts ist ein Synonym für den funktionierenden Rechtsstaat, der unter Umständen auch die Mächtigen in der Politik in die vom Grundgesetz gezogenen Schranken weist. Als langjähriger Korrespondent der ARD hat Karl-Dieter Möller die Arbeit dieser höchsten Gerichte begleitet und ihre Entscheidungen einem Millionenpublikum in Tagesschau und Tagesthemen verständlich gemacht. Sein Vortrag gibt nicht nur Einblicke in die Arbeitsweise der Justiz, sondern nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Rechtsprechung dieser höchsten Bundesgerichte mit ihren zum Teil spektakulären Entscheidungen.

 

Referent: Karl-Dieter Möller, ARD-Korrospondent i.R.
Zeit: Mittwoch, 14. November, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

GESCHICHTE

Der 30jährige Krieg 1618 – 1648
Ein Blick zurück über 400 Jahre hinweg
 
Es ist schwierig, ein solches Mega-Ereignis in gut einer Stunde darzustellen. Daher kann es nur um einen von vielen möglichen Aspekten dieser grauenvollen 30 Jahre gehen, die Deutschland verwüsteten und einem Drittel seiner Menschen das Leben kosteten.
Der Vortrag wird versuchen, das Geschehen aus der Wahrnehmung und aus dem Erleben der Menschen damals zu beschreiben. Dieser Per- spektivwechsel kann zu einer ganz eigenen Form der Aktualisierung führen.

 

Referentin: Ingrid Rumpf, OStRin i. R.
Zeit: Donnerstag, 15. November, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

 

THEOLOGIE

Mission: Rückblick und Neubestimmung
Ein ungewöhnlicher Schatz, ein weiter Horizont und eine umgekehrte Perspektive

 

Viele Jahrzehnte Leben und Arbeiten im Ausland rund um die Welt haben sie geprägt, die Schwe- stern und Patres der Kommunität Lavigerie, auch Weiße Schwestern und Weiße Väter genannt. Einige sind zurückgekehrt nach Deutschland, auch nach Karlsruhe, und leben ihre Mission in einem neuen Umfeld mit neuen Anforderungen. Schwester Kordula Weber berichtet von ihren Erfahrungen aus der Begegnung mit Menschen in Tunesien, Algerien und Mauretanien. Schwester Flora Ridder erzählt vom Teilen des Lebens mit Menschen in Sambia.

Pater Otto Mayer berichtet von seinen Erfahrungen aus Ruanda und der Ausbildung künftiger afrikanischer Missionare im Kongo. Nach über 30 Jahren in Afrika leben sie jetzt eine neue Mission in Karlsruhe.

 

ReferentInnen: Kordula Weber, Flora Ridder, Otto Mayer der Communität Lavigerie
Zeit: Mittwoch, 21. November, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

GESELLSCHAFT

Gen-Editing – Ausmerzen von Fehlern oder Eingriff in die Schöpfung?

Die Gentechnik entwickelt sich rasend schnell und revolutionär. Anwendungsgebiete sind u.a. die Be- kämpfung von Diabetes, Bluter- und Krebserkran- kungen. Vor allem in den Massenmedien werden Heilsversprechungen damit verbunden. Vieles macht aber auch Angst und rührt an Grundfra- gen unserer menschlichen Existenz. Der Referent erläutert an einigen praktischen Beispielen die Re- levanz und Brisanz dieser Technik und gibt einen Überblick über die aktuelle Diskussion in ethischer und religiöser Hinsicht.

Der Referent ist Biologe und war als Gymnasiallehrer und als Leiter des Bereichs Fachdidaktik Biologie an der Universität Bonn tätig.

 

Referent: Bertold Durst, Biologe
Zeit: Donnerstag, 22. November, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

REISE/KUNST

Bilbao und das Guggenheim-Museum

2019 werden die jungen alten eine Exkursion nach Bilbao anbieten. Der Besuch des Guggenheim- Museums wird dabei ein Höhepunkt sein. Der Bau dieses Hauses hat Bilbao verändert! So sehr, dass inzwischen „Bilbao-Effekt“ zum geflügelten Wort geworden ist. Die Stadt Bilbao, das Guggenheim- Museum und die Beziehung zwischen beiden
- darum wird es im Vortrag von Frau Honecker gehen, die u.a. als wissenschaftliche Reiseleiterin zu kunstgeschichtlichen Highlights in Deutschland und Spanien tätig ist.

 

Referentin: Barbara Honecker, M.A., Kunsthistorikerin
Zeit: Mittwoch, 28. November, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

 

EXKURSION

Wie wird der Schienenverkehr während der U-Bauarbeiten gesteuert?
Lokaltermin auf dem Leitstand der Straßenbahnen

 

Ein Straßen- und Stadtbahnnetz mit mehr als 663 Kilometern Länge braucht eine zentrale Steuerung. Erst recht, wenn es sich um eine Zwei-system-Stadtbahn handelt, die umsteigefreie und damit besonders attraktive Stadt-Umlandverbindungen gewährleistet. Wir besichtigen die zentrale Steuerung im hochmodernen Gebäude auf dem VBK-Betriebshof in der Gerwigstraße und können Fragen zur aktuellen Situation stellen.

 
Zeit:    Donnerstag, 29. November 2018 10:00 – 11:30 Uhr
Ort:      Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe
Folgende Linien halten an der Haltestelle Tullastraße /VBK:
Straßenbahn-Linien S5, S4,  S7, S8,
Tramlinien: 6, 1, 2
Anmeldeschluss: Mittwoch, 31. Oktober 2018
Teilnehmerzahl: max. 25
Teilnahmebeitrag: 3 €
Organisatorischer Leiter: Dr. Gerhard Stöckigt
Neu: Exkursionshandy-Nummer: 0162 8703 978 (Kein AB)

 

 

GESCHICHTE

Zeitenwende 1918 - durch einen Badener? Prinz Max - noch Monarchist oder erster Demokrat?

Als Prinz Max, der letzte Kanzler der Monarchie, 1929 starb, verließen die Abgeordneten der NSDAP und der Deutschnationalen Volkspartei den Sitzungssaal im Badischen Landtag, um keinen Nachruf anhören zu müssen; die Kommunisten blieben demonstrativ sitzen, als die übrigen Abgeordneten standen. Am Prinzen schieden sich die Geister: War er nun Demokrat oder Monarchist, Pazifist oder Reaktionär, Antisemit oder „Judenfreund“? Sein Verhältnis zur Weimarer Republik blieb unklar. Für die Republik war das eine Hypothek. Trotzdem hat Prinz Max den Weg zur Demokratie in Deutschland geebnet. Als erster Kanzler war er dem Reichstag verantwortlich und bezog die Parteien in seine Regierung mit ein. Der Vortrag beschreibt die Widersprüche der Zeitenwende von 1918.

 
Referent: Prof. Dr. K. Krimm, Archivar i.R. des Generallandesarchivs Karlsruhe
Zeit: Mittwoch, 5. Dezember, 10:00 – 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

POLITIK

Israel – seine wahren und falschen Freunde

„Israels vermeintlich besten Freunde sind sei- ne wahren Feinde“, sagt der Journalist Andreas Zumach. Sie diffamieren Kritik an der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik Israels und ihren verheerenden Folgen für die Palästinenser als „antisemitisch“ und „antiisraelisch“. Unter diesem Druck werden immer häufiger Veranstaltungen oder Ausstellungen, die sich kritisch mit dem Konflikt Israel/Palästina befassen, abgesagt oder verboten. Deutschen Juden, die sich für einen gerechten Frieden im Nahen Osten einsetzen, wird das Bankkonto gesperrt.

Wer steckt dahinter? 
Wie sollte man dieser Entwicklung begegnen?
Und was sollte Deutschland tun, um seine besondere Verantwortung für eine gesicherte Existenz Israels wahrzunehmen?

 

Referent: Andreas Zumach, Journalist und Publizist, internationaler Korrespondent der Berliner „tageszeitung“ (taz)
Zeit: Donnerstag 6. Dezember, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

POLITIK

10. Dezember 1948: Tag der Menschenrechte

Für amnesty international ist dieser Tag der wich- tigste Gedenktag des Jahres. Vor genau 70 Jahren verkündete die Vollversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Men- schenrechte (AEMR).  

Der Vortrag wird dazu verschiedenen Fragen nachgehen: den historischen Hintergründen der Menschenrechtserklärung und warum sie zu diesem Zeitpunkt erklärt wurde; dem Inhalt der Erklärung und ihrer Bedeutung, die sie trotz der völkerrechtlichen Nicht-Verbindlichkeit hat; der Frage nach der Universalität der Menschenrechte. Wie hat sich heute nach 70 Jahren die Rolle der AEMR verändert?

Die Referentin ist seit Jahren Mitglied und Mitarbeiterin von ai.

 

Referentin: Gudrun Reiß, OStRin i.R.
Zeit: Mittwoch, 12. Dezember, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

SEMESTERSCHLUSS

Auf ungewohnten Bahnen
Musikalische und literarische Impulse zur Weihnachtszeit

War da nicht noch was? Zwischen Leuchtrekla- men und Geschenktüten, zwischen Lichterlametta und bunten Schaufenstern hat jemand sein Kommen angekündigt. Auf ungewohnten und oftmals überraschenden Bahnen kreuzt er unsere Wege und begegnet uns in Worten sowie Liedern der Advents- und Weihnachtszeit.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre wollen wir das zurückliegende Semester ausklingen lassen. Und dürfen uns freuen auf Lesungen von Klaus Nagorni und musikalische Beiträge von Norbert Krupp.

Und wie immer erhalten Sie an diesem Tag das druckfrische Programmheft für das kommende Semester.

 

Lesung: Klaus Nagorni
Musik: Norbert Krupp
Leitung: Beiräte und Annette Weiß
Zeit: Donnerstag, 13. Dezember, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Gemeindehaus Am Zwinger 5

 

 

STUDIEN- UND BEGEGNUNGSREISE

Bilbao: Spaniens heimliche Kulturhauptstadt
Sonntag, 19. bis Samstag, 25. Mai 2019
 

Bilbao, vormals Industriestadt, hat sich mutig und radikal zu einer Metropole der architektonischen und künstlerischen Höhepunkte entwickelt. Das baskische Lebensgefühl ist dabei erhalten geblieben. Eine der spannendsten Städte Europas! Freuen Sie sich u. a. auf

•     einen ausgiebigen Besuch des Guggenheim- Museums

•     die Städte San Sebastian, Vitoria, Guernica und weitere Orte in den Regionen       Urdaibai und Biskaya

•     Meeresbrise und Landluft an der Küste Nordspaniens

•     sechs Übernachtungen in einem zentral gelegenen Viersternehotel in Bilbao.

 

Leitung: Ulrike Hanstein und Joachim Faber

Vorbereitungstreffen der Reisegruppe:
Donnerstag, 21. Februar 2019, 18 bis 20 Uhr Reinhold-Frank-Straße 48, Bibliothek im Dachge- schoss, Karlsruhe

Anmeldung bis 15.2.2019.

Bitte fordern Sie unter : service@eeb-karlsruhe.de, Telefon 0721 82467310, unseren Sonderprospekt an, achten Sie auf die Auslage bei unseren Veranstaltungen oder besuchen Sie unsere Homepage www.jungealte.info und www.eeb-karlsruhe.de

Reisepreis DZ: 1.300 € pro Person, EZ zuzüglich 345 €.
Die im Preis inbegriffenen Leistungen ersehen Sie aus den Informationen und Anmeldeunterlagen der Veranstalterin.
Veranstalterin: via cultus internationale Gruppen-und Studienreisen GmbH, Stutensee, Manuela und Nevzat Güney, info@via-cultus.de, Telefon 0721 9684773
 

Ausblick: Studien- und Begegnungsreise mit Bus nach Prag im September 2019