Kinotreff

KinoMiteinander ins Kino gehen.
Gemeinsam Filme anschauen, die mit Überlegung ausgesucht wurden.
Anschließend darüber sprechen und diskutieren.
Das ist Sinn und Ziel des Kinotreffs „junge alte“, bei dem einmal im Monat ein ausgewählter Film im Mittelpunkt steht.
 
 
Ort: Kinemathek Karlsruhe e.V., Kaiserpassage 6
Beginn: jeweils 15 Uhr
Eintritt: 5,- Euro
 
 

Freitag, 25. Januar 2019

Suffragette - Taten statt Worte

Großbritannien 2017, Regie: Sarah Gavron

 

London, 1912. Die in einer Wäscherei beschäftigte Maud Watts wird Zeugin, wie Dutzende Frauen Schaufensterscheiben einschlagen und Parolen rufen. Sie ist schockiert, denn bisher haben Frauen sich nicht gegen das Gesetz gewehrt. Die Regierung nimmt die "Suffragetten" nicht ernst und die Polizei geht gegen sie vor. Maud sieht sich immer mehr dazu berufen, für ihr Recht zu kämpfen und mit den anderen Frauen Gleichberechtigung einzufordern.

 

 

Freitag, 22. Februar 2019

Rabbi Wolff

Deutschland 2016, Britta Wauer

 

William Wolff, ein kleiner Mann mit Hut, Ende 80, lebt in der Nähe von London und arbeitet in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist Landesrabbiner. Immer Mitte der Woche macht er sich auf den Weg zu seinen jüdischen Gemeinden nach Rostock und Schwerin und fliegt am Wochenende nach dem Gottesdienst zurück. Die Menschen haben ihn und sein herzhaftes Lachen in ihr Herz geschlossen. Erst i2015 endete seine Amtszeit.

 

 

Freitag, 22. März 2019

Augenblicke: Gesichter einer Reise

Frankreich 2018, Agnès Varda

Französisch mit deutschen Untertiteln

 

In einem Foto-Mobil reisen eine Regisseurin und ein Street-Art-Künstler durch Frankreich. Agnès Varda ist 89 Jahre alt und eine Ikone der Nouvelle Vague. JR ist 33 und Fotograf. Die beiden machen Riesen-Porträts von Menschen und kleben sie an Hauswände und Zugwaggons. Arbeiter, Bettler, Junge und Alte werden abgelichtet. Die Reise ist eine Hommage an das Leben auf dem Land und an eine Freundschaft zwischen zwei Generationen von Künstlern.

 

 

Freitag, 12. April 2019

Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

USA 2017, Theodore Melfi

 

John Glenn umkreist 1962 als erster Amerikaner die Erde. Der kalte Krieg trennt Osten von Westen, der Rassismus in den USA Weiße von Schwarzen. Doch in der NASA ermöglichen drei schwarze Mathematikerinnen die erfolgreiche Expedition von John Glenn: Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson. Zuerst werden sie von den Kollegen verlacht. Doch auf Grund ihres Könnens müssen sie schließlich direkt in die Raketensteuerung eingreifen.

 

 

Freitag, 24. Mai 2019

Trockenschwimmen

Deutschland 2017, Susanne Kim

 

Schwimmen lernen heißt, vertrauen lernen - auf den Körper, auf das Wasser, auf das Leben. Sieben ältere Menschen wollen es in dieser Dokumentation wissen: Sie wollen endlich schwimmen können. Sie stellen sich dieser Aufgabe mit Humor, aber ihre Ängste sind groß: vor dem tiefen Wasser, vor dem Untergehen, vor dem Tod. Sie berichten, gewähren Einblicke in ihr Leben und erklären, was sie bisher vom Schwimmen abgehalten hat.

 

 

Freitag, 21. Juni 2019

Der Pianist

Frankreich/Großbritannien/Deutschland /Polen 2002, Roman Polanski

 

Als deutsche Truppen 1939 Polen in wenigen Wochen erobern, beginnt für die dort lebende jüdische Bevölkerung ein Leidensweg, der für viele von ihnen in den Vernichtungslagern endet. Der jüdische Pianist Wladislaw Szpilman kann gerade noch dem Deportationszug entkommen und muss sich fortan im Warschauer Ghetto durchschlagen. In eindrucksvollen Bildern erzählt Roman Polanskis Film den lähmenden Alltag des beschäftigungslosen Pianisten, der inmitten des Grauens versucht zu überleben und seine Würde zu bewahren.

 

 

Freitag, 9. August 2019

Taxi Teheran

Iran 2015, Jafar Panahi

 

Seit ihm von den Behörden verboten wurde, als Regisseur zu arbeiten, fährt Jafar Panahi Taxi. Doch auch hinter dem Steuer gibt er seine wahre Berufung nicht auf. Fahrgäste, ein Querschnitt der iranischen Gesellschaft, nehmen bei ihm Platz und er sammelt ihre Geschichten. Unter anderem chauffiert er zwei abergläubische ältere Damen, einen Befürworter der Todesstrafe und seine aufmüpfige Nichte, die als Schulprojekt einen „zeigbaren“ islamischen Film drehen soll, durch die brodelnde Millionenmetropole Teheran. Ein Roadmovie mit Dokumentar- und Spielfilmelementen.